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Vielleicht haben Sie sich das ja auch schon gefragt. Dann wären Sie in guter Gesellschaft, denn das ist – zumindest bei mir – eine der Fragen überhaupt, mit denen Unternehmen auf mich zukommen. Das sind in der Regel Inhaber/innen von kleinen Unternehmen, die bei ihrem unternehmerischen Handeln auf den Umgang mit Ressourcen und Mitmenschen (Kollegen, Mitarbeitern, Lieferanten…) achten und denen Nachhaltigkeit persönlich am Herzen liegt.

Große Unternehmen haben mittlerweile ganze Abteilungen, die sich mit CSR und Nachhaltigkeit beschäftigen, Nachhaltigkeitsberichte verfassen und sich die verschiedenen ökologischen und sozialen Belange kümmern.

Ich finde den Begriff Nachhaltigkeit so doof.

Ja, ich auch. Vor allem deshalb, weil er so inflationär gebraucht wird, mantramäßig wiederholt wird, wenn irgendetwas besonders gut dastehen soll und weil er auch oft falsch eingesetzt wird. Kann man auf diesen Begriff verzichten? Das habe ich schon mit den unterschiedlichsten Leuten teils sehr konträr diskutiert.

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Ein Interview mit Marco Gretz, Dipl. Ing. (FH) Umweltschutz, Umweltbeauftragter bei medialogik GmbH aus Karlsruhe.

1. Ein Unternehmen kommt zu Ihnen und möchte seine Printprodukte nachhaltiger machen. Was empfehlen Sie?
“Wir versuchen in einem Erstgespräch erst einmal zu analysieren, um was für Druckprodukte es sich handelt, wie viele bislang gedruckt und wie viele davon im Endeffekt gebraucht wurden. Diese Punkte sind letztendlich aus ökologischer Sicht ausschlaggebend, da die Menge an bedrucktem Papier reduziert werden kann. Umso weniger gedruckt wird, desto nachhaltiger ist das Produkt! [weiterlesen]

Macht es einen Unterschied, ob man Marketing für ein herkömmliches Produkt oder für ein nachhaltiges Produkt macht? Ohja! Gehen Sie mit gewohnten Marketing-Methoden an die Vermarktung, wird es nicht so klappen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Ein nachhaltiges Produkt oder eine nachhaltige Dienstleistung zu vermarkten, unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von der Vermarktung „normaler“ Produkte und Dienstleistungen.

Woran liegt das?

Nachhaltige Produkte müssen höheren Ansprüchen genügen, denn sie werden nach strengeren Kriterien beurteilt. Es geht dabei nicht nur darum, ob das Produkt gut ist, sprich das erfüllt, wofür es gedacht ist (Wäsche sauber waschen, Haut pflegen, schmeckenden Tee liefern, sicheren Geldtransfer garantieren etc.). Es wird auch danach beurteilt, wie es sich in Punkto Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung verhält. [weiterlesen]

Bei dem Wort Kaltakquise per Telefon – da stellen sich bei den meisten die Nackenhaare auf, ein eisiger Schauer läuft den Rücken hinunter und die Hände werden klamm. Kaltakquise ist auch ein unschönes Wort – und sehr unpassend. Denn neue Kunden per Telefon zu finden, ist gar nicht so schlimm, sagt Birgit Reuter. Wie Telefonieren Spaß bringt (und nebenbei auch noch Kunden) und wie Sie entspannt bleiben (ja, das geht), erzählt Ihnen die erfahrene Vertrieblerin in diesem Artikel. Und bei erfolgreicher Telefonakquise geht es nicht um fiese Verkaufsmethoden, sondern um die respektvolle Kommunikation von Mensch zu Mensch. Nachhaltig eben.

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Wann haben Sie für Ihr Unternehmen zuletzt „geSWOTet“? Hinter den vier Buchstaben SWOT verbirgt sich ein simples und sehr effektives Werkzeug. Einige kennen es vielleicht auch noch aus Studienzeiten. Im Unternehmensalltag von kleineren Unternehmen findet es meiner Beobachtung nach sehr selten bis gar keine Anwendung. Schade. Denn ich finde das Werkzeug SWOT-Analyse toll. Auch gerade unter dem Aspekt "Nachhaltigkeit".

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1. Keine besserwisserischen Botschaften mit erhobenem Zeigefinger

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Vor ein paar Jahren hörte ich zum ersten Mal davon: Kunden bestimmen, wie viel sie für ein Produkt oder eine Dienstleistung zahlen möchten. Eine amerikanische Freundin hatte mir von einem Restaurant berichtet, wo es einem freigestellt ist, wie viel man für das Essen ausgeben möchte. Pay-what-you-want. Das erschien mir damals geradezu revolutionär. Funktioniert das? Rechnet sich das für das Restaurant? Zahlen die Leute einen angemessenen Betrag? Wie wirkt sich das auf die Kundenbeziehung aus?

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Wenn Sie selbst Kinder haben, kennen Sie das: Die Süßigkeiten an der Supermarktkasse scheinen mit extrastarken Magneten ausgestattet. Und die stärksten Magnete haben natürlich genau die Süßigkeiten, die man als Eltern am wenigsten kaufen möchte. Möglichst viel künstliche Farbstoffe in Unmengen an Zucker mit möglichst viel und knallig-bunter Kunststoff-Verpackung. Nicht nur für Nachhaltigkeits-affine Eltern ein Graus.

Diese Beobachtung brachte mich neulich ins Grübeln. Weniger über die ungesunden Süßigkeiten und die Unmengen an Abfall, die sie nach gefühlten 10 Sekunden Kinderglück verursachen. Nein, angeregt durch ein aktuelles Beratungsprojekt machte ich mir eher Gedanken darüber, was diese Süßigkeiten in Kinderaugen so begehrlich macht und wie man diese Mechanismen für „bessere“ (sprich gesündere, umweltfreundlichere, faire etc.) Süßigkeiten nutzen könnte.

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Nein, sie sind nicht grau, hässlich und minderwertig. Das höre ich nämlich meist als erstes, wenn bei einem Projekt die Papierwahl ansteht. Hier stelle ich Ihnen meine Lieblings-Recyclingpapiere für Visitenkarten. Briefbogen, Flyer & Co. vor.

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Auch im Zeitalter von Mails, Twitter und der Omnipräsenz von sozialen Netzwerken sind Weihnachtskarten von Firmen nicht out – und werden es auch so schnell nicht sein. Sie werden immer noch von sehr vielen, wenn nicht sogar den meisten Unternehmen an Kunden und Geschäftspartner verschickt. Warum? Und was ist das Rezept für Weihnachtsgrüße, die gut ankommen?

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