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Nachhaltige(re) Printprojekte: So machen Sie Ihre Print-Werbung umweltfreundlicher

In deutschen Haushalten landen jedes Jahr über 1,3 Millionen Tonnen Werbesendungen. Allein deren Produktion verschlingt ansehnliche Ressourcen. Ganz auf Printwerbung und gedruckte Kommunikation können die wenigsten Unternehmen verzichten. Printprodukte sind ein haptisches Erlebnis, können auf andere Art die Aufmerksamkeit der Leser auf sich ziehen und wirken somit anders als eine digitale Darstellung. Vom Blickwinkel der Nachhaltigkeit betrachtet schneidet Printwerbung schlechter ab als Kommunikation übers Internet. Es verbraucht mehr Ressourcen und muss "nach Gebrauch" entsorgt werden.

Diese Schritte helfen Ihnen dabei, Ihre Printprojekte nachhaltiger und umweltschonender zu gestalten:

1. Reduzieren Sie die Papiermenge so weit wie möglich.
Drucken Sie nur die Auflage, die Sie wirklich benötigen. Verringern Sie die Seitenzahl oder die Größe des Druckproduktes. Wählen Sie ein Format, das den Druckbogen optimal ausnutzt.

2. Verwenden Sie 100% Recycling-Papier.
Die Auswahl an qualitativ hochwertigen Recycling-Papieren steigt. Mehr zum Thema Papier finden Sie im Artikel FSC- oder Recycling-Papier: Was für welchen Zweck?

3. Verwenden Sie ein fsc-zertifiziertes Papier, wenn Sie kein Recycling-Papier verwenden möchten oder können.

Mehr zum Thema Papier finden Sie im Artikel FSC- oder Recycling-Papier: Was für welchen Zweck?

4. Suchen Sie sich für Ihre Printprodukte eine zertifizierte Druckerei, die nach neusten Umweltstandards arbeitet.
Sprechen Sie mich an; ich nenne Ihnen gerne einige Druckereien.

5. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Druckerei auch auf regionale Nähe.

6. Drucken Sie mit mineralölfreien Farben.

7. Achten Sie schon in der Entwurfsphase auf ein Design unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten.
Farbe im Vollton sollte eher sparsam eingesetzt werden. Oft lassen sich Printmedien so konzipieren, dass Sie sie flexibel für verschiedene Zwecke einsetzen können.

8. Nutzen Sie umweltfreundliche, nachhaltige Möglichkeiten der Veredelung.
Aufwändige Lackierungen sollten Sie besser vermeiden. Sie belasten während der Produktion die Umwelt und erschweren das Recyceln.