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3 Tipps, wie Green Marketing im BtoC für Konsumgüter gelingen kann

1. Keine besserwisserischen Botschaften mit erhobenem Zeigefinger

Das konnte man schon früher in der Schule nicht leiden: Lehrer und Lehrerinnen, die vom hohen Ross herunter moralisch und ethisch korrektes Verhalten anmahnten. Das erzeugt vor allem eins: strikte Ablehnung, Widerstand, Unwillen. Auch wenn man nach einigem Überlegen in der Sache den Lehrern vielleicht zugestimmt hätte. Genauso wenig funktioniert die moralische Keule in der Kommunikation mit Kunden. Den erhobenen Zeigefinger klappen Sie am besten wieder ein.

Tipp: Sprechen Ihre Kunden lieber direkt, persönlich als Menschen an. Und sagen Sie Ihren Kunden, was sie persönlich ganz konkret hier und jetzt von Ihren nachhaltigen Produkten oder Dienstleistungen haben.

2. Es gibt nicht den einen grünen, nachhaltigen Konsumenten

Schön wär’s. Das würde das Marketing so wunderbar einfach machen. Auch nachhaltigkeitsaffine, umweltbewusste Verbraucher gleichen sich nicht. Sie teilen unter Umständen noch nicht einmal genau die selben Werte. Die Beweggründe, warum grüne, nachhaltige Produkte auf der Einkaufsliste stehen, können sehr verschieden sein: der gute alte Wunsch der Weltverbesserung, eigenes Image, Selbstdarstellung, Gesundheitsbewusstsein oder schlicht schlechtes Gewissen spielen rein.

Tipp: Schauen Sie sich die Sinus-Mileus hinsichtlich persönlicher Werte an. Verschiedene Studien und Untersuchungen geben weiteren Aufschluss, zu finden z.B. in dieser Linksammlung zum Thema nachhaltiger Konsum.

Buchtipps:

Wesen und Wege nachhaltigen Konsums: Ergebnisse aus dem Themenschwerpunkt "Vom Wissen zum Handeln – Neue Wege zum Nachhaltigen Konsum"

Bildung für nachhaltigen Konsum – ein Praxisbuch

Lohas: Bewusst grün – alles über die neuen Lebenswelten

Green Market, Green Business: Die Konsumkultur der LOHAS: Erfolgspotenziale zielgruppenorientierter Unternehmenskommunikation

 

3. Verpackungen sind kaufentscheidend

Nicht nur für Kinder auch für Erwachsene spielt die Verpackung eine sehr wichtige Rolle bei der Kaufentscheidung. Nutzen Sie die Chance. Denken Sie auch an die richtige „Verpackung“, wenn Sie eine Dienstleistung verkaufen.

Tipp: Ist Ihr Produkt zertifiziert: Bilden Sie das entsprechende Label ab. Informieren Sie Ihre Kundschaft. Nennen Sie eine Internetadresse für tiefgehende Informationen (z.B. über einen QR-Code). Zur Verpackung zählt nicht nur, was Sie drauf drucken, sondern natürlich auch wie sie gestaltet ist, Stichwort integrierte Produktpolitik IPP.