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Tipps für gelungene Weihnachtskarten für Ihr Unternehmen

Auch im Zeitalter von Mails, Twitter und der Omnipräsenz von sozialen Netzwerken sind Weihnachtskarten von Firmen nicht out – und werden es auch so schnell nicht sein. Sie werden immer noch von sehr vielen, wenn nicht sogar den meisten Unternehmen an Kunden und Geschäftspartner verschickt. Warum? Und was ist das Rezept für Weihnachtsgrüße, die gut ankommen?

Warum lieber eine „echte“ Weihnachtskarte?

Trotz aller virtuellen Kommunikation per Mail, Twitter, Social Networks hat eine „echte“ Karte mehr Gewicht. Wir Menschen sind nun mal keine virtuellen Wesen, sondern „Offliner“. Eine Weihnachtskarte kann wie ein kleines Geschenk sein – es hat jemand an mich gedacht – und wer bekommt nicht gern Geschenke? 

Was ist der Sinn einer Weihnachtskarte?

Eine Weihnachtskarte drückt die Wertschätzung gegenüber Kunden und Geschäftspartnern aus. Nutzen Sie dieses Medium, um für das Vertrauen zu danken, an gemeinsame Erfolge oder Erlebnisse zu erinnern und natürlich um gute Wünsche zu den Feiertagen und fürs neue Jahr zu überbringen. Dabei geht es immer um Kommunikation von Mensch zu Mensch. Sie dürfen es also auch ein wenig persönlicher werden lassen. Es schreibt nicht Unternehmen A an Unternehmen B.  (Randbemerkung: Das ist übrigens nicht nur bei Weihnachtskarten so…).

Was bedeutet eine Weihnachtskarte für die Kundenbeziehung?

Karten zu Weihnachten sind ein tolles und so einfaches Mittel zur Kundenbindung. Das unterschätzen leider viele. Viele Unternehmen sehen die Weihnachtspost als lästige Pflicht. Das ist auch aus Marketingsicht schade. Denn damit verschenken Sie eine gute Gelegenheit, mit Ihren Kunden in Kontakt zu treten – fernab von Werbung und ohne Verkaufsabsichten. Eine Weihnachtskarte hat meist eine wesentlich höhere Halbwertszeit als Flyer oder Verkaufsbriefe und wird auch mit einer anderen Aufmerksamkeit gelesen. Ich habe Unternehmen gesehen, in denen alle erhaltenen Weihnachtskarten auf einem Tisch dekoriert wurden. Ich habe es schon erlebt, dass mir Kunden besonders gelungene Karten gezeigt haben, die sie erhalten haben. Das passiert mit einem Werbeflyer eher nicht.
Voraussetzung dafür ist, dass die Karte samt Botschaft menschlich gemeint ist und wirklich nicht als Medium missbraucht wird, eine Werbebotschaft zu platzieren.

Wie sieht die ideale Weihnachtskarte aus?

Bei Weihnachtskarten gibt es natürlich unendliche Möglichkeiten. Sehr viele Unternehmen greifen auf Standardkarten aus dem Katalog zurück, in die ein Grußtext und das Logo eingedruckt werden. Andere  Unternehmen lassen eine individuelle Karte gestalten und drucken. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Der eine mag eine stimmungsvolle Weihnachtsszenerie toll finden, die andere mag’s eher schlicht und möglichst wenig weihnachtlich. Hier gibt es kein richtig oder falsch. Mein Tipp: Bleiben Sie sich treu und wählen Sie eine Karte, die zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt.

Auch bei Weihnachtskarten kann (sollte!) jedes Unternehmen darauf achten, dass sie möglichst nachhaltig sind. Achten Sie auf das Material (z.B. Recyclingpapier), möglichst sparsame Druckveredelung, keine Karten mit Musik, etc.

Meine 5 Tipps für Ihre Weihnachtsgrüße

  1. Schreiben Sie einen persönlichen Grußtext für genau diesen Empfänger.
    Die persönliche Botschaft ist für mich das A und O. Auch wenn Sie eine Karte von der Stange nehmen, sollte der Grußtext ganz persönlich sein. Ein Text, bei dem ich als Empfängerin sofort merke, da hat sich der Absender ein paar Minuten Zeit genommen – für mich. Es geht hierbei also nicht so sehr um den ultimativen Spruch oder das sinnvolle Zitat, sondern um menschliche Kommunikation. Falls Sie einen Grußtext eindrucken lassen, können Sie auch ein paar Worte handschriftlich hinzufügen.
  2. Unterschreiben Sie per Hand.
    Nur eine per Hand unterschriebene Karte ist eine gute Karte. Eingedruckte Unterschriften gehen nur, wenn schwere gesundheitliche Folgen an Hand und Arm drohen. ;-)
  3. Nehmen Sie eine Weihnachtskarte, die zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passt.
    Die Karte muss passen. Und was passt, kann sehr verschieden sein. Einer meiner Kunden mag keine besinnlichen Weihnachtsmotive. Also suchen wir immer ein schönes Foto vom winterlichen Hamburg.
  4. Investieren Sie Herzblut in Ihre Weihnachtskarte.
    Machen Sie sich Gedanken, recherchieren Sie ein wenig. Ein ungewöhnliches Format, eine kreative Gestaltung, ein anderes Material – Ihre Kunden werden die Aufmerksamkeit zu schätzen wissen.
  5. Rufen Sie an.
    Greifen Sie zum Höhrer und rufen Sie Ihre besten Kunden und Geschäftspartner zu Weihnachten oder zum Jahresbeginn an, unabhängig davon ob Sie eine Karte schreiben oder nicht.

3 Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten

  1. Schicken Sie keine Karten mit Standardtext ohne persönliche Anrede und ohne echte handschriftliche Unterschrift.
    Diese Karten landen meist auch recht schnell in Ablage P. Wenn eine solche Karte auch noch von einem Unternehmen verschickt wird, das sich persönlichen Service auf die Fahnen geschrieben hat, entlarvt das Unternehmen damit seine eigenen Werbeaussagen als Farce.
  2. Prüfen Sie „humorvolle“ Karten genau.
    Denn vermeintlich witzige Karten, deren Humor so speziell ist, dass nicht jeder darüber lachen kann, wirken schnell peinlich.
  3. Überlegen Sie, ob Ihre geplanten Karten den Unternehmenszielen und der Unternehmensdarstellung zuwider laufen.
    Das sind z.B. Karten von schlechter Qualität bei Unternehmen, die hohe Qualitätsansprüche stellen. Oder Karten mit Folienkaschierung und Goldlack bei Unternehmen, die sich öffentlichkeitswirksam für Nachhaltigkeit und Umweltschutz engagieren.

In diesem Sinne wünsche ich die nötige Portion Kreativität gepaart mit einem ordentlichen Schuss Menschlichkeit bei Ihren Weihnachtsgrüßen. Übrigens: In meinem Online-Shop für nachhaltige Weihnachtskarten finden Sie eine feine Auswahl an Karten, mit denen Sie garantiert positive auffallen. Schauen Sie mal vorbei: www.nachhaltige-karten.de