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Film: Corporate Social Responsibility in 11 Minuten

Alle reden von CSR – und doch bleibt meist eine gewisse Unsicherheit, was sich hinter dem Begriff verbirgt. Neulich erst las ich die Meldung, dass die Mehrheit der mittelständischen Unternehmen CSR betreiben, weil sie einen Teil ihres Gewinns für gemeinnützige Zwecke spenden. Aha. Da war es wieder, die Gleichsetzung von Unternehmensverantwortung mit Spenden. Spenden an sich ist eine gute Sache, aber eben nur ein klitzekleiner Teil von CSR. Denn bei Corporate Social Reponsibility geht es im Kern nicht darum, was Unternehmen mit ihren Gewinnen anstellen, sondern wie sie zu ihnen kommen. Wäre ja sonst zu einfach und käme eher einem Ablasshandel gleich. Aufklärung schafft ein Film in schlappen 11 Minuten.

Was mit CSR wirklich gemeint ist, erklärt der erste Film aus der Reihe „Little Green Bags“ vom Institut für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen und dem Animationsstudio Zense. Der Stil erinnert mich an die Filme von Annie Leonard, die 2007 mit „The Story of Stuff“ eine Reihe von kritischen Filmen startete.

Mein Urteil: Sehr sehenswert. Danach kann niemand mehr behaupten, er oder sie wisse nicht genau, was mit Unternehmensverantwortung wirklich gemeint ist. Viel Spaß!

Info gefunden auf CSR news