≡ Menu

Nachhaltig und umweltfreundlich drucken

Umweltfreundliche, nachhaltige Drucksachen und Recyclingspapiere haben immer noch mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Zu Unrecht. Lassen Sie Ihre nächsten Werbedrucksachen ressourcenschonend und auf zertifiziertem Papier drucken. So packen Sie’s an:

Sehen nachhaltige Drucksachen gut aus?

Beim Stichwort Qualität und ökologisch drucken runzelt sich die Stirn und der Blick wird skeptisch. So die Standard-Reaktion. Entfalten Sie Ihre Stirn und blicken Sie gelassen auf die Referenzdrucke und Papiermuster, die Ihnen jede Druckerei gern zur Verfügung stellt. Dann sehen Sie, dass Öko nicht gleich minderwertige Qualität bedeutet. Ganz im Gegenteil: Die Farben sind brilliant, das Papier (ja, auch Recyclingpapier) schmeichelt sowohl den Fingern als auch dem Auge und ist keineswegs grau. Kurz gesagt: Ihre Botschaft kommt gut rüber.

Sind umweltfreundliche Printprodukte teurer?

Im Land der preisbewussten Einkäufer und Konsumenten ist das meist das Totschlag-Argument, wenn es um nachhaltige Produkte geht. Sicher, viele nachhaltige Druckereien werden nicht den letzten Kampfpreis irgendeiner Online-Druckerei halten können – genau sowenig wie ihre nicht-nachhaltige konventionelle Konkurrenz übrigens. Vergleichen Sie ein paar Preise für Ihr Printprodukt. Die meisten nachhaltigen Druckereien bieten Standard-Produkte über einen Online-Shop an. Sie werden sehen, dass die Preise OK sind.

Welche Einschränkungen gibt es?

Bei einer konsequent nachhaltigen Druckerei werden Sie nicht alles bekommen, was Sie bei einer konventionellen Druckerei erhalten. Partielle Lackierungen, Kaschierungen, bestimmte Papiere, Aufkleber o.ä. machen aus ökologischer Sicht keinen Sinn. Das erfordert vielleicht zunächst ein Umdenken. Aber nachhaltig bedeutet ja schließlich auch nicht „weiter wie bisher“.

Worauf sollten Sie achten?

  1. Papierauswahl: Recyclingpapier ist besser als FSC/PEFC-Papier ist besser als Papier ohne Zertifizierung

  2. Auflage von Drucksachen: Drucken Sie nur die Auflage, die Sie wirklich benötigen, auch wenn der im Sturzflug sinkende Stückpreis bei höherer Auflage verlockend erscheint.

  3. Konzeption und Gestaltung: Ein gutes Konzept und durchdachtes Design sind auch wirksame Stellschrauben in Richtung Nachhaltigkeit von Printprodukten. Ist die Broschüre in dem Seitenumfang nötig? Geht ein anderes Format (auch an Porto denken)? Welche Falzmöglichkeiten gibt es, um den Leser optimal zu lenken, und ggf. Papier einzusparen?

  4. Druckfarben: Auch BioDruckfarben, Öko-Druckfarben oder Druckfarben aus nachwachsenden Rohstoffen genannt. Gemeint sind mineralölfreie Druckfarben. Der Vorteil liegt hauptsächlich darin, dass sich diese Farben im Recycling-Prozess im De-Inking-Verfahren vollständig aus dem Papier lösen lassen.

  5. Ressourcenschonendes Druckverfahren: Achten Sie auf: Umweltmanagement-Zertifizierungen wie EMAS oder DIN ISO 14001. Verwendung von Öko-Strom. FSC- oder PEFC-Zertifizierung. Klimaneutrale Produktion. Klimaneutraler Versand.

Eine ganz, ganz kleine Auswahl nachhaltiger Druckereien

Print Pool
Druckerei Lokay
die Umweltdruckerei
Printzipia
Druckerei Wollenhaupt
Laserline

Flyerpilot

Weitere Infos

zum Thema nachhaltige Medienproduktion und umweltfreundliches Drucken sowie Listen mit nachhaltigen, umweltfreundlichen Druckerein finden Sie.
im Umwelt-Druck-Report
beim Fachverband Medienproduktion

Achten Sie bei Ihren Drucksachen auf eine ressourcenschonenden Produktion und Papiere aus verantwortungsvollen Quellen?