Vor kurzem nahm ich an einer Workshop-Reihe der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hier in Hamburg teil. Thema: Integrierte Produktpolitik, kurz IPP. Das ist ein Konzept der europäischen Umweltpolitik, um Produkte von Anfang an möglichst umweltfreundlich zu gestalten. Unternehmen haben es schon bei der Produktentwicklung und -Gestaltung in der Hand, wie umweltfreundlich ein neues Produkt wird. Denn rund 4/5 der Umweltauswirkungen werden in dieser Phase festgelegt. Und dieses Potential wird leider noch viel zu wenig ausgeschöpft, finde ich. Ist ein Produkt nachhaltig, umweltfreundlich und sozial verträglich entworfen und hergestellt, tut sich dann auch die Kommunikation und Werbung damit viel leichter, weil die Fakten nachvollziehbar auf dem Tisch liegen.
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In den letzten Wochen habe ich gehäuft Initiativbewerbungen von Studierenden für Praktika und von Absolventen bzw. Berufseinsteigern erhalten. Dies nehme ich nun zum Anlass eine Liste von spezialisierten Jobbörsen zusammenzustellen, die offene Stellen und Praktikumsplätze im Bereich Nachhaltigkeit, Sustainability, CSR, Cleantech, Umwelt, Bio-Branche und ähnlich veröffentlichen.
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Mittelständische Unternehmen haben mit der Umsetzung von Nachhaltigkeit weniger Probleme als Konzerne. So die landläufige Meinung. Und die scheint tatsächlich zu stimmen. Verantwortungsvolles Handeln und Wirtschaften gehört zum Selbstverständnis des Mittelstandes, fand eine gemeinsame Studie von Ernst&Young, der Universität Wuppertal und der Berner Fachhochschule heraus. Nachhaltigkeit in Beschaffung und ein systematisches Energie- und Umweltmanagement sind noch etwas schwachbrüstig ebenso hinkt die Nachhaltigkeits-Kommunikation hinterher.
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Im Herbst erschien der von Gisela Burckhardt herausgegebene Sammelband "Mythos CSR – Unternehmensverantwortung und Regulierungslücken". Er befasst sich mit CSR in globalen Lieferketten, zeigt den aktuellen Stand auf, was Unternehmen bereits umsetzen und wo Handlungsbedarf besteht.
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In der bandeins-Ausgabe von Februar las ich ein Interview mit Sven Henkel von der Universität St. Gallen. Es ging um den Nutzen und Sinn von Image-Werbung. Er meint, Image-Werbung sei das beste Instrument der internen Kommunikation, um die eigenen Mitarbeiter zu erreichen und zu Fans des Unternehmens zu machen. Klingt zunächst widersinnig, denn man sollte meinen, ein Unternehmen kann andere Kanäle nutzen, um mit den eigenen Mitarbeitern zu sprechen als über aufwändige (und meist teure) Image-Werbung.
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Im Oktober letzten Jahres erschien die Neufassung des Handbuchs „Buying Green – A Handbook of green public procurement“ der EU-Kommission. Das Handbuch bietet einen Überblick über ein umweltorientiertes öffentliches Beschaffungswesen (Green Public Procurement – GPP) in der EU. Es gibt auch Unternehmen praktische und konkrete Hinweise, wie Umweltgesichtspunkte im Beschaffungsprozess berücksichtigt werden können.
Die deutsche Zusammenfassung und das englischsprachige Original finden Sie hier:
http://ec.europa.eu/environment/gpp/buying_handbook_en.htm
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Nachhaltigkeit ist ein komplexes Feld, wo „gut“ und „schlecht“ nicht immer leicht und klar zu definieren sind. Für Experten manchmal nicht, für Verbraucher noch viel weniger. Doch wie können Informationen zur Nachhaltigkeit oder zur Umweltverträglichkeit eines Produktes präsentiert werden, um die Verbraucher auch zu erreichen?
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Alle zwei Jahre veröffentlicht die Otto Group eine Trendstudie zu ethischem Konsum. Schwerpunkt diesmal: Verbrauchervertrauen. Für Unternehmen finde ich folgende Dinge bedenkenswert:
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Ethisch und ökologisch korrekte Produkte werden für Verbraucher immer wichtiger.
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Die Macht der Verbraucher war noch nie so groß wie heute. Gerade in Zeiten des Social Web mit seinen Blogs und Social Networks lauern hier aber auch viele Gefahren für Unternehmen (Stichwort Greenwashing).
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Der Dschungel der Labels wird immer undurchdringlicher und der Ruf nach eindeutigen und unabhängiger Zertifizierung rundum nachhaltiger Produkte immer lauter.
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Unternehmen, die Nachhaltigkeit als Innovationstreiber begreifen und in ihre Prozesse integrieren, und nicht als Marketingaufgabe, werden von diesen Entwicklungen stark profitieren.
Die Studie können Sie direkt hier kostenlos herunterladen (PDF).
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Vor knapp zwei Wochen fand der 6. Hamburger Unternehmerinnentag in der Handelskammer in Hamburg statt. Das Motto: „Nachhaltigkeit als Stärke“. Ich war auf dem Podium „Leitbildentwicklung – Chancen für mittelständische Unternehmen“ als Expertin zum Thema eingeladen. Das Podium und die Gespräche danach haben mir gezeigt, dass die Frage Leitbild viele Unternehmen umtreibt. Daher fasse ich hier die wichtigsten Punkte, wie man ein Leitbild entwickelt, was es zu beachten gilt und welche Fallstricke es gibt, zusammen:
Entwicklung eines nachhaltigen Leitbildes – das sind große Worte und klingt nach viel Arbeit. Und, viele denken dabei auch nur an wohlklingende Worte in einer hübschen Werbebroschüre. Tatsächlich ist ein Leitbild ein strategisches Managementinstrument, das Unternehmen egal welcher Größe viele Chancen bietet. Ein Leitbild beschreibt schriftlich den Unternehmenszweck, die zentralen Werte, die Vision und die konkreten Ziele eines Unternehmens. Ein nachhaltiges Leitbild bzw. ein CSR-Leitbild beantwortet darüber hinaus auch noch die Fragen „Was wollen wir mit CSR/Nachhaltigkeit erreichen?“ und „Wie setzen wir diese Ziele um?“.
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